Logo DKP Adresse der DKP Hessen als Bild mit Link zur Email-Adresse
Suche auf DKP-Hessen
durchgeführt von FreeFind
HomepageLinksFundusForumPersönlichkeitenTermine/Veranstaltungen
Thema:
Hesseninfo

Kleinzeitungen:
Mörfelden-Walldorf
Gießen
Reinheim
Kreis Darmstadt
Marburger Echo
Taunus Echo
Wiesbaden
Archiv

DKP vor Ort:
Darmstadt-Dieburg
Frankfurt
Fulda-Vogelsberg
Gießen
Nordhessen
Hochtaunus
Wiesbaden
Kassel
Lahn-Dill
Marburg
Offenbach
Main-Kinzig/Hanau
Main-Taunus
Groß Gerau



KKE Logo

Mobilisierung gegen den mörderischen Angriff der NATO

Mitteilung des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Griechenlands zu den Ereignissen in Jugoslawien

1. Die Kommunistische Partei Griechenlands ruft das griechische Volk zur Mobilisierung gegen die mörderische Intervention der NATO in Jugoslawien auf, damit die Ausdehnung der Flammen des Krieges verhindert werden kann.

Unser Volk soll, noch zahlreicher und entschiedener die USA, die NATO und die EU verurteilen, es soll fordern: "stoppt den Angriff", "NATO raus aus dem Balkan!".

Das Volk soll die griechische Regierung auffordern:

  • Ihre Unterschrift von dem Einsatzbefehl der NATO zurückzuziehen
  • Keine Flughäfen und Luftkorridore zum Transport fremder Streitkräfte zur Verfügung zu stellen, die über FYROM die Bundesrepublik Jugoslawien angreifen sollen.
  • Die NATO-Stützpunkte in Griechenland zu schließen Die neue NATO-Doktrin nicht zu unterzeichnen
  • Sich nicht an den "Schnelleingreiftruppen" zu beteiligen, die gegen die Völker gerichtet sind.

2. Das Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Griechenlands weist nochmals auf die schwerwiegende Verantwortung der PASOK- Regierung am andauernden Blutbad hin. Die griechische Regierung, die auf heuchlerischer Art ihre Nichtbeteiligung beteuert, ist Mitschuldige am Drama, welches das Volk Jugoslawiens erleidet. Die griechische Regierung unterzeichnete die "neue Struktur der NATO", die angeblich zum Krisenmanagement verwirklicht werden soll. In Wirklichkeit handelt sich um die Intervention der NATO bei Krisen, die sie selbst hervorruft, und dann angreift, um sie zurückzudrängen. Gleichzeitig ist die Regierung bereit, daß Abschlußdokument zur "neue Struktur der NATO" zu unterzeichnen, daß im April in Washington ratifiziert werden soll.

Die Teilnahme Griechenland an der NATO stellt keine Garantie für die Souveränität des Landes dar. Es ist bekannt, daß die NATO, im Falle des Angriffs eines Mitgliedsstaates auf einen anderen Mitgliedsstaat, sich nicht verpflichtet fühlt, den angreifenden Staat zu verhindern und den sich verteidigenden Staat zu unterstützen.

3. Die Losung der Regierung "Griechenland zuerst!" ist außerordentlich gefährlich für das Volk.

Diese Losung:

  • rechtfertigt die Beteiligung Griechenlands an aggressiven Aktivitäten gegen andere Völker
  • verschleiert die Tatsache, das andere Völker ermordet werden.
  • stellt die Wirtschafts- und Währungsunion als ein nationales Ziel und als das Mittel zur Abwendung von Gefahren dar. Es ist jedoch bekannt, daß diese Gefahren ein Ergebnis der "Neuordnung" sind. Die Wirtschafts- und Währungsunion ist lediglich eine Facette dieser Ordnung.

Die PASOK-Regierung versucht beim Ankündigen der Humanitären Hilfeleistung ein Ablenkungsmanöver zu veranstalten. Das erste was sie unternehmen sollte, wäre den Widerruf ihrer Unterschrift vom Bombardierungsbefehl gegen Jugoslawien.

4. Die KPG wies schon seit 1991 auf die Gefahren hin, die aus der "neuen Doktrin der NATO" hervorkommen. Seit 1996 hat sie alle Parteien zur Stellungnahme aufgefordert, jedoch ohne Erfolg. Die KPG ist sicher, daß unser Volk, die richtigen Schlußfolgerungen daraus ziehen und seinen Widerstand gegen den Imperialismus und die ihm dienende Politik verstärken wird. Der Kampf gegen den Krieg hat keinen Wert, wenn er nicht mit dem Kampf gegen die Gründe, die Kriege entstehen lassen, ergänzt wird.

  • Schluß mit den Bombenangriffen und mit dem schmutzigen Krieg
  • Widerruf der Unterschrift der griechischen Regierung aus dem Angriffsbefehl
  • Schließung aller todbringenden NATO-Stützpunkte
  • Keine Unterschrift Griechenlands unter der neuen NATO-Doktrin
  • Keine Luftkorridore für den Transport fremder Truppen
  • Keine Beteiligung an den "Schnelleingreiftruppen"
  • Verstärkung des Widerstandes des Volkes und Gegenoffensive gegen den Imperialismus und seine ihm dienende Politik

Athen 29.03.1999


http://www.dkp-hessen.de/
• Autor: DKP Hessen •



Löwe von DKP Hessen


DKP und UZ stärken!
DKP und UZ
 
Mitgliedswerbung für DKP

UZ Abo-Karte als PDF
laden
ausdrucken
ausfüllen
abschicken