Es ist alles still
Es ist alles still, wie in einer verschneiten Winternacht.
Nur ein leiser, monotoner Tropfenfall.
Das sind die Zinsen, die fortlaufend hinabtröpfeln in die Kapitalien,
welche beständig anschwellen; man hört ordentlich, wie sie wachsen,
die Reichtümer der Reichen.
Dazwischen das leise Schluchzen der Armut.
Manchmal klirrt etwas, wie ein Messer, das gewetzt wird.
Heinrich Heine (Lutetia)
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