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Datum/Zeit
Date(s) - 03/05/2019
19:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Marburg DGB-Haus

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Die Leningrader Blockade war ein zentraler Bestandteil des Vernichtungskriegs der Wehrmacht im Osten. Während der 900 Tage starben weit über 1 Million sowjetischer Zivilisten und Soldaten durch Hunger, Kälte, Krankheiten, Erschöpfung, Bombardierungen und während der Kämpfe an den Leningrader Fronten. In einer Weisung Hitlers vom 22. September 1941 hieß es: „Der Führer hat beschlossen, die Stadt Petersburg vom Erdboden zu vertilgen. Nach dem Sieg über Sowjetrussland wird es für das Weiterbestehen dieser großen Stadt nicht mehr den geringsten Anlass geben.“

Warum konnte die deutsche Wehrmacht bereits Anfang September 1941 die Außenbezirke dieser Millionenstadt erreichen? Was geschah innerhalb des Belagerungsrings? Welches waren die Überlebensressourcen? Konnte das kulturelle Leben in der ehemaligen Hauptstadt Russlands fortgeführt werden? Welche Erinnerungen knüpfen sich heute, 75 Jahre nach dem Aufbrechen des Blockaderings im Januar 1944, an die Zeit von Krieg und Zerstörung?

Nach einem einleitenden historischen Referat und einer kurzen Filmvorführung ist Gelegenheit zu Austausch und Diskussion.

Proramm:

Film-Musik-Collage: Natalia Sheveleva

Referent: Dr. Gert Meyer

Moderation: Renate Bastian

 

Träger: Kulturhorizonte e.V.

Kooperationspartner: DGB-Kreis Marburg-Biedenkopf; Musikschule KLASSIKA e.V.;

DOIZ e.V.

Förderer: Universitätsstadt Marburg, Fachdienst 52 – Migration und Flüchtlingshilfe;

Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen, Forum für Bildung und Analyse e.V., Frankfurt am Main