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Datum/Zeit
Date(s) - 15/05/2018 - 31/05/2018
Alle Ganztägig

Veranstaltungsort
Gießen DGB-Haus Dachsaal

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Der DGB Mittelhessen möchte auf die Ausstellung „Europäischer Widerstandskampf gegen den Nazismus“ in Gießen aufmerksam machen und Euch herzlich einladen die Ausstellung anzuschauen und die beiden Begleit-Veranstaltungen zu besuchen:

Europäischer Widerstandskampf gegen den Nazismus Ausstellung 15.05. – 31.05. 2018, Foyer DGB Haus Gießen, Walltorstraße 7

Männer und Frauen aus vielen europäischen Ländern haben gegen den Faschismus gekämpft. Die Ausstellung in deutscher, französischer, niederländischer und englischer Sprache stellt dar, wie die Menschen in Europa Widerstand geleistet haben und welche unterschiedlichen Ausprägungen ihre Aktionen in den einzelnen Ländern hatten.

Ausstellungseröffnung mit Dr. Ulrich Schneider Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer – Bund der Antifaschisten 15.05.2018, 18:00 Uhr, Dachsaal DGB Haus Gießen, Walltorstraße 17

Nachdem jede offene Opposition weitgehend ausgeschaltet war, begannen faschistische Führung und Großindustrie in Deutschland mit Aufrüstung und Ausweitung ihres Machtgebiets. Mit dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann die offen kriegerische Phase. Diese Ausstellung über den antifaschistischen Widerstand in Europa umfasst Tafeln für alle europäischen Länder der damaligen Zeit, die im Kampf gegen den Nazismus eingebunden waren. Die Ausstellung lebt durch eindrucksvolle Bilder und reproduzierte Dokumente, die die knappen erläuternden Texte unterstreichen. Die Illustrationen wurden meist von den nationalen Verbänden der Widerstandskämpfer und Antifaschisten zur Verfügung gestellt. Dabei wurden besonders solche Bilder gewählt, die Breite und Tiefe des Widerstands darstellen, nationale Besonderheiten des Kampfes und allgemeine Tendenzen zum Ausdruck bringen. Zu finden sind Fotos vom Slowakischen Nationalaufstand, vom Kopenhagener Generalstreik, von den jugoslawischen Partisanenarmeen oder das Flugblatt der KPD von 1938 „Wider die Judenpogrome“, eines der wenigen Beispiele des öffentlichen Protests gegen die von NSDAP, SA und Gestapo organisierten antisemitischen Übergriffe in Deutschland. Die Ausstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie zeigt aber, dass der Widerstandskampf in allen europäischen Ländern in unter-schiedlicher Form und unter Berücksichtigung der nationalen Spezifika stattfand.